Stress und Lampenfieber? So beruhigen Sie Ihren Körper

Manche Momente versetzen Menschen in Stress und Lampenfieber. Zittern, Blackout, die Stimme rutscht weg etc. Was tun bei Lampenfieber?

Ganz egal, ob Sie auf der echten oder virtuellen Bühne stehen, vor großem Podium auf höchstem Niveau eine Rede halten oder in kleiner Runde die Vertragsverhandlung zu einem erfolgreichen Ergebnis bringen müssen: Solche Momente versetzen Menschen in Stress und Lampenfieber. Einige beginnen zu zittern, andere verlieren den roten Faden oder ihnen bricht die Stimme weg, wieder andere werden rot im Gesicht. Vielen ist diese Reaktion so unangenehm, dass sie vor lauter Angst gar den großen Auftritt meiden.

Das muss nicht sein. „Ich kann mich selbst positiv konditionieren“, weiß Rhetorikcoach Jane Bormeister aus Berlin. Für die promovierte Komplementärmedizinerin und Psycholinguistin gibt es einen entscheidenden Hebel, um die eigenen Ängste unter Kontrolle zu bringen: die Atmung.

Lampenfieber kennt fast jeder


Auf jeden Fall sind mehr Menschen von Lampenfieber betroffen, als man denkt. „Nur wenige sind da begünstigt, für die ist das höchstens ein freundlicher Adrenalinschub“, erklärt Jane Bormeister. Schauspieler nutzen diesen Adrenalinschub gerne, um zu voller Leistung aufzudrehen. Und so mancher Manager sicherlich auch.

Doch genaue Zahlen darüber, wie viele Menschen Lampenfieber haben, gibt es kaum, sagt die Rhetoriktrainerin. Sie forscht schon seit Jahren an dem Thema.

Untersucht sei aber, dass beispielsweise „rund 50 Prozent aller Berufsmusiker unter Lampenfieber leiden“, sagt sie. Auch Sportler seien oft betroffen. „Sie fühlen sich ständig wie in einer Prüfungssituation.“

Diese Anspannung mache sich unmittelbar bemerkbar, „etwa dadurch, dass ihre Motivation rapide abnimmt, wenn sie ausgebuht werden“.

So zeigt sich Lampenfieber


Von den Managern, die Jane Bormeister coacht, haben nach ihren Erfahrungen rund 65 Prozent Herzklopfen und 50 Prozent feuchte Hände. „Die meisten haben ja nicht gelernt, vor großem Publikum zu reden“, erklärt sie.

Der Stress zeige sich auch im Vorfeld durch schlechten Schlaf, Probleme beim Essen und Trinken und unmittelbar vor oder während der Präsentation oder Rede durch ein rotes Gesicht, Zittern oder indem die Stimme wegbricht. „Zudem offenbart er sich auf mentaler Ebene in Form von kurzen Blackouts, fehlenden Wörtern oder weil der rote Faden reißt.“

Wie der Körper sich selbst schützt


Und woher kommt das alles? „Der Körper reagiert auf die Signale, die man ihm gedanklich sendet“, sagt Bormeister. Grundsätzlich meine es der Körper ja gut mit einem, wolle einen schützen. Aber wir Menschen führen ihn manchmal in die Irre: Atmen wir also unbewusst vor Aufregung schneller, wird auch der Herzschlag schneller und signalisiert dem Gehirn: Achtung, Stress!

Daraus folgt: „Das Gehirn pumpt mächtig Adrenalin und Cortisol in den Körper“, erklärt die Medizinerin.

 Lesen Sie den vollständigen Artikel: https://www.karriere.de/meine-skills/corona-und-lampenfieber-nervoes-oder-aengstlich-vor-der-webcam-so-beruhigen-sie-ihren-koerper/

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